Die Bloods sind 1972 in South Central Los Angeles entstanden, welche auf
intensive Gewalt auf den Straßen in den späten 1960er Jahren
zurückzuführen sind. Überwiegend sind die Gangmitglieder
afroamerikanisch. Die Gründung der Bloods ist von Legenden umwoben -
eine eindeutige Gründungsgeschichte zu konstruieren gestaltet sich als
schwierig. Der Name "Bloods" steht für "Blood Alliance".Die berühmteste
Geschichte ist folgende:Robert Ballou Jr. wurde von einer Gruppe Crips
in einem Kino überfallen. Robert weigerte sich, die Lederjacke die er
trug herauszugeben, die die Crips von ihm forderten. Darauf hin prügelte
die Gruppe auf Robert ein und er erlag seinen Verletzungen.Kleinere
Gangs wie z.B. die Pirus, Lueders Park Hustlers, L.A. Brims, Bishops und
die Denver Lanes schlossen auf einer Konferenz, einberufen von den
Pirus die schockiert über diesen Vorfall waren, ein Bündnis. Aus diesem
Bündnis entstanden die Bloods. Die Bloods fanden schnell Anerkennung und
Berühmtheit, da sie Schutz gegen die bis dahin dominanten Crips boten.
Die Bloods identifizieren sich über mehrere Sachen. Der größte Faktor
ist dabei die rote Farbe. Die Kleidung hat Rot zu sein. Des Weiteren
tragen die Bloods auf der rechten Seite ein rotes Bandana, welches mit
Respekt zu behandeln ist. Das Bandana ist soetwas wie die Flagge der
Bloods. Es gilt als respektlos wenn das Bandana auf den Boden fällt oder
beschmutzt wird. Weitere Merkmale sind die verschiedenen Gangtattoos
wie z.B. der 5 zackige Stern bzw. Krone oder verschiedenste
Handzeichen.Vorallem das illegale Drogengeschäft wurde durch die Bloods
beherrscht. Durch die hohe Gewaltbereitschaft, kam es Regelmäßig zu
blutigen Außeinandersetzungen. Bis heute sitzen noch hunderte Mitglieder
in der Todeszelle.